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Wie die Apotheke das Wandern angenehmer macht!


Thema Magnesium:

Krämpfe beim Wandern durch Mangel an Magnesium?

Beim Wandern, gerade bei längeren Tages- bzw. Mehrtagestouren, spielt eine gute Versorgung mit Magnesium eine wichtige Rolle. Beim Schwitzen verlieren wir wertvolle Mineralien darunter auch Magnesium. Magnesium ist aber auch ein wichtiger Cofaktor für den Energiestoffwechsel und damit auch für die Kraft unverzichtbar. Daher sollte man immer einen Blick auf seine Magnesiumversorgung haben.

Die empfohlene Zufuhr laut D-A-CH (diese gibt empfohlene Referenzwerte für die Zufuhr von Nährstoffen und Mineralien) liegt bei 300-400 mg pro Tag. Hier sollte man aber darauf achten, dass es elementares Magnesium ist. Auf vielen Packungen stehen sehr hohe Werte von Magnesium, schaut man dann jedoch auf den Anteil von elementarem Magnesium, ist dieser sehr gering. Ein genauer Blick auf die Packung lohnt sich. Idealerweise verteilt man die Einnahme des Magnesiums auf 2 bis 3 kleine Portionen am Tag, wem das zu viel Aufwand ist, reicht auch eine Einnahme. Wenn man nachts oft mit Wadenkrämpfen bzw. Krämpfen allgemein aufwacht, nimmt man diese gerne auch abends vor dem zu Bett gehen. (D-A-CH steht übrigens für Deutschland, Österreich und Schweiz).

Sehr häufig liest man auch von einem Glaubenskrieg, welches Magnesium jetzt das Beste sei, organisches oder anorganisches (Magnesiumcitrat oder Magnesium­oxid als Beispiel). Hier sehe ich es als viel wichtiger an, dass man überhaupt Magnesium zu sich nimmt. Das organische Magne­sium wird zwar sehr gut vom Körper aufgenommen, ist aber auch schneller wieder ausgeschieden. Das anorga­nische braucht länger für die Aufnahme, bleibt aber dann auch länger im Körper.

Einige Hersteller bieten jetzt auch Präparate an, in denen beide Varianten in einer Kapsel / Tablette vereint sind. Ein persönliches Anliegen: Nehmen Sie Magnesium immer bitte mit Abstand zu Me­dikamenten ein, da Magnesium die Aufnahme von verschiedenen Me­dikamenten unterbinden kann. Beispiel: Schilddrüsentabletten. Gerne dürfen Sie dies aber auch bei uns erfragen. Eine vernünftige Packliste aus der Apo­theke zum Wandern könnte wie folgt aussehen:

  • Magnesium
  • Blasenpflaster
    Auch die besten Wanderschuhe können mal drücken
  • kleine Pflastermäppchen
    für eventuelle Blessuren
  • Mittel gegen Stechmücken und Zecken
    gitb es sogar in Kombination
  • Sonnenschutz
  • Traubenzucker
    falls der Weg zur nächsten Hütte doch noch etwas länger und der Energiespeicher leer ist.
Jan Trautmann
Apotheker und Spezialist für Mikronährstoffe

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